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Psychoonkologische Beratung

Psychoonkologie ist ein sich aus zwei Bereichen zusammensetzendes Fachgebiet: der Psychologie und der Onkologie.

Onkologie als medizinische Wissenschaft der Krebserkrankungen beschäftigt sich mit der Behandlung von Patienten mit einer onkologischen Diagnose.

Psychologie ist die Lehre vom Erleben und Verhalten des Menschen, dabei bedeutet der Begriff Psyche aus dem Altgriechischen stammend Atem, Leben und Seele.

Angewendet auf onkologische Erkrankungen geht es dabei um das Erleben und Verhalten von Patienten mit einer onkologischen Diagnose. Bei einer onkologischen Erkrankung handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die bewältigt werden muss. Zum Bewältigungsverhalten zählen viele Eigenschaften und Fähigkeiten. Teilweise sind diese bereits vorhanden und können gefördert werden, teilweise müssen solche Fähigkeiten aufgebaut werden. Sogenannte Ressourcen können vielfältig sein. Oft handelt es sich um bereits vorhandene Eigenschaften wie Kontaktfreudigkeit, Entspannungsfähigkeit, Hobbies und Interessen oder auch Glaube an sich selbst oder etwas Höheres.

In der psychoonkologischen Behandlung geht es um die professionelle Begleitung eines onkologisch erkrankten Patienten vom Beginn der Diagnosestellung bis hin zu weiteren Phasen der Behandlung wie Bestrahlung, Chemotherapie, Rehabilitation oder auch einer möglichen Palliativphase.

In jeder Phase einer Behandlung können psychische Probleme unterschiedlichster Art behandelt werden. Gerade zu Beginn der Behandlung bei Diagnosestellung erleiden viele Patienten einen sogenannten Diagnoseschock mit Gefühlen von Ohnmacht, Hilf- und Hoffnungslosigkeit und dem Gefühl, als breche alles zusammen oder ziehe einem den Boden unter den Füßen weg. Im Rahmen entlastender Gespräche hilft hierbei oft das Gefühl, nicht allein zu sein und des Aufgefangen-Werdens im Sinne von Stabilisierung. Bei Bestehen einer psychischen Störung wie Angst, Panik- oder depressive Störung wird die psychoonkologische Behandlung dementsprechend angepasst. Dabei wird gemeinsam mit dem Patienten überlegt, was im Vordergrund zu stehen hat und vorrangig behandelt werden soll. Wohnortnah kann dabei teilweise in Kooperation mit niedergelassenen Psychotherapeuten eine Behandlung angebahnt werden.

Zusätzlich zur Erfassung der psychischen Gesamtsituation, dem Bewältigungsverhalten und Aktivierung gegebener Ressourcen wird die Lebensqualität gefördert. Gegebenfalls können Lebenspartner auf Wunsch hinzugezogen werden oder die eigenen Kinder, da diese häufig mitbelastet sein können. Patienten können Bewältigungsstrategien erlernen wie Krisen- und Stressmanagement, Hilfe bei Entscheidungen erfahren, bezüglich Lebenssinn-Suche oder neuer Lebensziele Unterstützung finden, psychologische Verfahren zur Bewältigung von allgemeinen und durch die Erkrankung bedingten Problemen erlernen sowie entlastende Gespräche in einem geschützten Rahmen erleben. Konkrete Hilfen bei erkrankungsbedingten Belastungen wie Müdigkeit, Übelkeit und Schmerzen können erarbeitet und vermittelt werden. Weiterhin können durch psychologische Maßnahmen Schuldgefühle, Schock, Ohnmacht, Vereinsamungsgefühle, behandlungsbezogene Angst, Verzweiflung und Depression reduziert sowie eine bessere Anpassung an die Krankheitssituation, Förderung von Selbstvertrauen, Eigenverantwortung und Lebensmut aufgebaut werden.

In psychoedukativen Gesprächen kann Information zur Behandlung und zum Ablauf vermittelt werden. Auch die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit kann Thema werden. Insgesamt dienen im Rahmen aufbauender, entlastender Gespräche alle genannten und weitere Hilfen der Förderung der Lebensqualität und der Verringerung von Hilf- und Hoffnungslosigkeit.   

 

Frau Dr. phil. Uta Görges
Dipl.-Psychologin

Lilienstr. 20-28
24768 Rendsburg

Tel. 04331 - 200 8073


PD Dr. med. Andreas Bannowsky, FECSM

Chefarzt Urologie
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Dr. Katrin Bothe
Zentrumskoordinatorin

Tel 04331 200-3304
Fax 04331 200-3310
katrin.bothe@imland.de

 

Jutta Schmidt
Sekretariat

Tel 04331 200-3301
Fax 04331 200-3310
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